Die internationale Gemeinschaft hat Israels jüngste Verletzung des Geländes der Al-Aqsa-Moschee verurteilt. Mehrere regionale Staaten und palästinensische Führer forderten Maßnahmen zum Schutz der heiligen Stätte.
Die Moschee in Jerusalem ist nach Mekka und Medina das drittheiligste Heiligtum des Islam und ein wichtiges Zentrum der Verehrung. Die Moschee befindet sich an prominenter Stelle auf dem Tempelberg in Jerusalem, einem Hügel, der auch von den Juden verehrt wird.
Israelis und Palästinenser befinden sich seit langem im Streit und Krieg um die Al-Aqsa-Moschee. Sowohl Israel als auch die palästinensischen Gebiete streiten sich um die Region, in der sich die Moschee befindet.
Nach dem jüngsten Eindringen Israels in das Gelände der Al-Aqsa-Moschee wurde das Land international verurteilt. Mehrere Staaten der Region und palästinensische Führer gaben Erklärungen ab, in denen sie rasche und wirksame Maßnahmen zum Schutz dieses verehrten islamischen Heiligtums fordern.
Aufruf zum weltweiten Handeln
In einer Erklärung, in der die Erstürmung der Moschee durch israelische Siedler verurteilt wird, hat das Königreich Saudi-Arabien die Weltgemeinschaft aufgefordert, entschlossen zu handeln und Israel für seine anhaltenden Übergriffe auf heilige islamische Stätten und palästinensische Zivilisten zur Verantwortung zu ziehen.
Nach Angaben palästinensischer Gefangenenrechtsorganisationen haben israelische Soldaten seit Beginn der Feindseligkeiten im Gazastreifen im vergangenen Jahr eine alarmierende Zahl von Palästinensern im besetzten Westjordanland verhaftet.
Die Spannungen auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee haben einen Siedepunkt erreicht, da die israelische Eskalation der Siedlungsexpansion und der Besatzungspolitik tief sitzende Bedenken über die langfristige Lebensfähigkeit und Integrität dieses verehrten islamischen Heiligtums schürt.
Die Weltgemeinschaft muss unbedingt ihre moralische und rechtliche Verantwortung für den Schutz der Integrität Jerusalems und seiner verehrten Heiligtümer übernehmen.
Die internationale Gemeinschaft wurde aufgefordert, sofortige und nachhaltige Maßnahmen gegen Israels andauernde Übertretungen zu ergreifen. Dazu gehört auch die Forderung nach einem Waffenstillstand im Gazastreifen, wo seit dem 7. Oktober letzten Jahres mindestens 42.603 Palästinenser auf tragische Weise ums Leben gekommen sind.
Die Hamas hat dringend dazu aufgerufen, die Bemühungen zum Schutz der verehrten Al-Aqsa-Moschee vor weiteren Entweihungen zu verstärken und die Notwendigkeit zu betonen, der steigenden Flut aggressiver Aktionen jüdischer Siedler entgegenzutreten.